Akrobatik für Fachautoren: Die Leiter des Erzählens

Fachautoren kämpfen vor allem mit einem Problem: Wie lassen sich komplexe Zusammenhänge anschaulich darstellen? Helfen kann hier die „Leiter des Erzählens“, ein Instrument aus dem Storytelling.

Leiter des ErzählensStellen Sie sich eine Leiter vor, die mit beiden Beinen auf dem Boden steht und weit nach oben gegen den Himmel ragt. Wenn Sie diese Leiter hochsteigen, beginnen Sie unten – da wo das Leben ist, mitten im Geschehen. Je höher Sie kommen, desto mehr verschwimmen die Details am Boden. Dafür gewinnen Sie an Überblick, die Zusammenhänge werden klarer.

An dieses Bild lehnt sich die „Leiter des Erzählens“ an, ein Werkzeug des Storytellings, das die Redakteure und Journalistenausbilder Marie Lampert und Rolf Wespe in ihrem Buch „Storytelling für Journalisten“ empfehlen. „Die abstrakten Wörter liegen oben auf der Leiter“, beschreiben sie das Grundprinzip, „und je weiter wir heruntersteigen, umso konkreter und verständlicher werden sie.“  Weiterlesen →

In eigener Sache: Mein Interview bei Consulting-Life

ConsultingLife„Wie steht es um das Wissen und die Fähigkeiten des Publizierens bei Consultants?“ Wenn Sie neugierig auf die Antwort sind – lesen Sie dazu mein Interview auf der Internet-Plattform Consulting-Life. Das Gespräch gibt auch einen Einblick in meine Tätigkeit als Ghostwriter für Berater (hier direkt zum Interview).

Die Plattform „Consulting-Life“ unterstützt erfolgreiche junge Berater mit Praxistipps und gibt ihnen Orientierung im eigenen Berufsfeld. „Auf dieser Seite dreht sich alles um das Leben und Arbeiten als Unternehmensberater“, erklärt Christopher Schulz, promovierter Wirtschaftsinformatiker, Berater bei einer Münchner Unternehmensberatung und Initiator von Consulting-Life.  Weiterlesen →

Auch Fachartikel brauchen einen Küchenzuruf

Frau auf Sofa mit Tablet PC – ruft Neuigkeit ihrem Mann zu, der in der Küche das Essen bereitet

Frau mit iPad liest Zeitung, Mann werkelt in der Küche

Letzte Woche beobachtete ich den Chef eines mittelständischen Unternehmens, wie er ein Magazin zum Thema Vertrieb durchblätterte. Nach vielleicht einer Minute legte er es beiseite. „Vertrieb ist wichtig, eigentlich interessiere ich mich immer dafür…“, bemerkte er. Nur: Angesprochen haben ihn die Beiträge nicht.

Diese Reaktion dürfte typisch sein: Dem flüchtigen Leser erschließt sich nicht, warum er einen Artikel lesen soll – und er springt zum nächsten Beitrag. Was können Sie als Autor tun, um dieses gedankenlose Weiterblättern zu verhindern? Ich möchte Ihnen eine Methode vorstellen, mit der Sie erreichen, dass ein Interessent Ihren Artikel tatsächlich liest. Journalisten nennen diese Methode „Küchenzuruf“.   Weiterlesen →

Wenn die Kunden von alleine kommen: Die Idee des Sogmarketings

Wozu Artikel schreiben? In den meisten Fällen lautet die Antwort: „Ich möchte mit meinem Angebot bekannt werden – so bekannt, dass die Kunden von alleine kommen.“ Dahinter steht die Idee des Sogmarketings.

Es gibt zwei grundsätzliche Wege, um an das Thema Marketing heranzugehen:

  • Beim Push-Marketing (von to push = drücken) geht der Vertrieb aktiv auf potenzielle Kunden zu, um möglichst schnell zum Abschluss zu kommen.
  • Die Pull-Strategie (von to pull = ziehen) ist darauf ausgerichtet, dass der Kunde von sich aus beim Unternehmen anfragt.

Sie haben also die Wahl: Entweder Sie drücken ein Angebot in den Markt, dann betreiben Sie Push-Marketing – oder Sie werden im Markt so sichtbar und attraktiv, dass die Kunden von selbst zu Ihnen kommen; das ist dann Pull-Marketing. Weiterlesen →